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Das erste Semester zu Ende, die Klausuren erfolgreich bestritten, der COUCH Blog Star Contest ruft, und ich präsentiere Euch zu diesem Anlass eine Idee, die ich zu meinem Einzug in meine kleine Studentenbude für den schmalen Eingangsflur hatte...


... ein schwebendes Schuhregal (inspiriert von J Me)


Man nehme:
ein mind. 18 x 24cm großes Stück einer Spanplatte (siehe z.B. Holzresteposten im Baumarkt)
2 Metallstangen, hier Alurohre, 1m lang
4 kleine Metallwinkel
8 Schrauben 
dazu:
eine Handsäge, ein Bohrer, Schleifpapier
neben dem üblichen Bleistift, Maßstab...

How to:
1) Aus der Spanplatte zwei Rechtecke sägen,
    je 9 x 12cm.

2) Anschließend die Mittelpunkte der beiden Löcher
    für die Stangen markieren, die 9cm zu kurzen   Seite nicht unterschreiten, die     Länge zur längeren Seite ist optional, ich habe mich aus ästhetisch-      
    symmetrischen Gründen für 1cm Abstand entschieden.

3) Mit dem Bohrer zwei Löcher an der vorhergesehenen Stelle bohren, im Idealfall    nicht sehr viel größer als den Durchmesser der Stangen.

4) Wenn man möchte, kann man die recht simple Rechtecksform minimal verändern. Ich habe das untere Eck etwas abgeflacht; dabei ist darauf zu achten, dass ausreichend (mind. 1/2cm) Abstand zum gebohrten Loch bleibt!

5) Ansonsten bzw. danach die Kanten abschleifen, genauso die Löcher versäubern.

6) Mit je zwei Schrauben jeweils zwei Metallwinkel auf der Holzkonstruktion befestigen. Es empfiehlt sich die Schrauben nächstmöglich an den rechten Winkel anzubringen, um eine große Stabilität zu gewährleisten. 

7) Die zwei Einzelteile nun so an die Wand schrauben, dass zwischen beiden Haltern 90cm Abstand ist (so bleibt etwas dekorativer Überstand ^^). Außerdem muss die unterste der beiden später eingeführten Stangen  mind. (!) 15cm Abstand zum Boden haben, damit die Schuhe später auch wirklich in der Luft hängen. 









8) Zum Schluss einfach die Stangen in die gebohrten Löcher schieben, finito!



Auf dem Schuhregal haben etwa 4 - 5 Paar Schuhe Platz. Selbstverständlich lässt sich die Konstruktion erweitern, sollte man für den täglichen Gebrauch mehr Schuhe in Griffweite haben wollen... :)
Man könnte entweder längere Stangen nehmen und das Ganze verlängern; allerdings sollte man dann drei Halter einsetzen, damit die Haltbarkeit in der Mitte nicht zu stark nachlässt (Variante 1). Oder man geht in die Höhe, damit 8 - 10 Paare ihren Platz finden (Variante 2):



Ferner bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an, seine Schuhe zu drapieren; auffallend-dezent oder platzsparend-diskret:



Die Stangen sind ebenfalls sehr flexibel, sodass unterschiedlichste Schuhtypen eingehängt werden können:




So, soweit so gut... aber warum ist das eines der "Dinge, die die Welt besser machen"? (so das Motto)


Ich finde, das schwebende Schuhregal steht symbolhaft für 
- die Idee des Selbermachens, des DIYs.
 Das Sich-Verlieren in Handwerk, Handarbeit und Kreativität; das sich Zeit-Nehmen in einer immer schneller werdenden Welt; der Stolz, der mit jedem Eigenwerk eintritt.
- Individualität.
Wäre doch langweilig, wenn alles gleich wäre... Durch Selbst-Hand-Anlegen hat jeder die Möglichkeit, aus  08/15-Dingen etwas zu erschaffen, was es SO nicht noch ein zweites Mal irgendwo gibt.
- den Minimalismus, die Einfachheit und ästhetische Bescheidenheit. 
Wir leben in einer Welt des Überflusses, warum nicht einfach "back to the roots"? Es braucht nicht viel. Mit einfachen Mitteln kann jeder sein eigenes Zeichen setzen, um seinen eigenem Stil gerecht zu werden.
- die Idee der Nachhaltigkeit. 
Auch wenn das an diesem Projekt nicht ersichtlich wird, so gibt es tausende Möglichkeiten, Altes in Neues zu wandeln, Upcycling ist der neue Trend. Aber Nachhaltigkeit ist nicht nur, vorhandene Ressourcen zu nutzen und vollends auszuschöpfen, sondern auch, dass man unnötige Umweltbelastungen vermeidet, z.B. indem man etwas selbst erschafft. Hier knüpfe ich an den ersten Punkt an: Selbstgemachtes macht stolz. Es erhält dadurch einen unbezahlbaren Wert und wird somit nicht einfach gedankenlos weggeworfen. Unnötiger Müll wird letztendlich vermieden. 


In diesem Sinne, 
schönen (Faschings-)Sonntag!
Neary





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ÜBER MICH

Ich bin Neary, Irgendwas-mit-Medien-Macherin, designaffiner Tonmensch und leicht begeisterungsfähig. Meine Interessen reichen von nachhaltigem Konsum über Wortspiele, mehrstöckige Torten, Animadok-Filme und SFX Masken. Viel Freude mit meinem Themen-Potpourri! Schön, dass Du hier bist :)

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