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Die heiße Phase ist angebrochen, Klausuren über Klausuren über Referate... das Wetter: wechselhaft-bescheiden; die Motivation: mal high, meistens auf dem Tiefpunkt; ausgewogene Ernährung bleibt auf der Strecke. Noch eine Woche, dann sind (endlich?) Semesterferien. Umso erfreulicher, dass man trotz jeglichen  Lernstresses, dann doch irgendwie Zeit findet, sich mit süßen Naschereien weiter zu motivieren - sweet incentives, sozusagen. Letzte Woche gab es zum Beispiel ein fruchtiges Apfel-Mango-Tiramisu, da ich höllisch Lust auf Tiramisu hatte, aber weder Kaffee noch Amaretto in Sichtweite. Das gab es dann die ersten Tage, Montag und Dienstag, und auch als obligatorischer Nachtisch nach unserem traditionellem Salatessen dienstags an der grandiosen Salatbar in der Uni-Mensa mit Plastiklöffeln aus der Tupperbox war das Bisukuitdessert einsame spitze...

Zutaten:
eine Packung Löffelbiskuits
250g Quark
ein Becher Schmand
150g Naturjogurt
Mangosaft
 100 - 200g Apfelmus
2 Päckchen Vanillezucker
etwas geriebene Zitronenschale
2 EL Zitronensaft
Zimt, Zucker, Kakao, Kuvertüre

How to:
1) Quark, Schmand, Jogurt und Vanillezucker verrühren und mit Zitronenschale und -saft abschmecken.
2) Den Boden einer Auflaufform mit Löffelbiskuits tiramisutypisch auslegen.
3) Die Biskuits mit etwas Mangosaft beträufeln/begießen. Sie sollten erkennbar feucht sein.
4) Über den Biskuitboden die erste Hälfte Apfelmus streichen.
5) Anschließend einen Teil (1/2) der Quarkcreme ebenfalls darüber verteilen.
6) Nun wieder je eine Schicht Löffelbiskuits mit Mangosaft, Apfelmus und Quarkcreme türmen. Das kann  man natürlich sooft        wiederholen wie man mag, bei mir gingen nach der zweiten Portion die Löffelbiskuits aus und die Form zu neige...
7) Zum Schluss die oberste Schicht mit Zimt, Zucker und Kakaopulver bepudern.
8) Verzehrfertig ist das Tiramisu nach mind. 3 Stunden im Kühlschrank.
9) Für ein letztes Finish dem fertigen Biskuitdessert mit Kuvertürehobeln (Reibe, Sparschäler) ein i-Tüpfelchen setzen.

Voilá!
Es ist angerichtet...

Schönen Abend, guten Appetit und ein angemessenes (erholsames vs. effizientes) Restwochenende :)
Neary



Auf geht`s ab, ab geht`s, drei Tage wach, die nächste Party kommt bestimmt... 


Motto eines Wochenausklangs, wie er im Buche steht: Mittwoch- und Donnerstagnachmittag bis nachts ging es im Dreier-Team an eine multimediale Präsentation über Märchenadaptionen und insbesondere über die Entwicklung einer passiven Heldin im Film.

Am Mittwoch beendeten wir vorläufig unsere Arbeit, als die innere Uhr Zwei schlug; am Donnerstag sah ich mich in der heißen Phase alleine vorm PC am Filmeschneiden und Finishing, da meine werten Mitstudenten vor Erschöpfung auf meinem (!) Bett bzw. auf dem Sessel lange vor Ende in Sicht in ihren wohlverdienten (?) Schlaf fanden... naja, halb so wild, die Präsentation fand mit all ihren Extravaganzen (dank mir) gegen vier Uhr dann schlussendlich Platz auf unserem USB-Stick - und ich auf dem Teppichboden.
Der erholsame Schlaf blieb wie erwartet aus, und konnte erst einige Zeit später nachgeholt werden; Zuvor verbrachte ich die Stunden in der Uni (wo wir unser Referat übrigens aus Zeitmangel nicht mehr halten mussten, grrr und puuh) und in der Stadt beim Last-Minute-Geschenke-Kauf, lediglich ein paar Minuten konnte ich mich zudem outfittechnisch auf den Abend vorbereiten: Es ging wortwörtlich an den Kragen!

Der Plan: Erst auf eine kleine Geburtstagsfeier, dann zusammen auf eine 20er-Jahre Party an der Uni.
Schwarzer Zylinder, Blazer, Hose und Clutch, Schuhe waren schnell im Schrank gefunden, weiße Rüschenbluse und Schleifenarmband ebenfalls, nur das letzte i-Tüpfelchen fehlte noch, und das war, genau: eine (rote) Fliege. Schnell selbst gemacht, nach dieser Anleitung, leicht verändert, aber garantiert ein Hingucker, noch dazu recht günstig.


Dafür einfach aus Stoff(resten) ein Rechteck aus 28cm x 12cm schneiden (die endgültige Fliege wird also etwa 5,5cm breit und 11cm lang). An der langen Seite den Stoff 5mal falten, damit unsere Fliege an Volumen zunimmt. Anschließend den eigenen Kragenumfang messen und dazu etwa 10cm addieren, um später die Fliege zuknoten zu können, bzw. einen Klettverschluss anzubringen. D.h. ein Stoffband aus (Kragenweite + 10cm) x 3cm zuschneiden, der Länge nach falten und an den Seiten zusammennähen. Zu guter Letzt ein weiteres kleines Stoffband für die Mitte ebenso falten und nähen. Abschließend den fünfmalig gefalteten Fliegenkörper weitere 4 Male (sh Ziehharmonika) knicken, mit Nähgarn fixieren, das Kragenband auf der Rückseite festhalten und das mittige Stoffband darüber platzieren; die Stofflagen miteinander vernähen. Wer will kann zusätzlich an den Enden Klettverschlüsse anbringen, diese Kurzanleitung ist eher für den spontanen Fliegeneinsatz gedacht; Für haltbarere Stilprodukte eventuell näher an dem oben erwähnten Tutorial bleiben, mir ging es an diesem Tag in erster Linie an "viel Effekt- wenig Aufwand". ;)

Die "Party" war genial, auch wenn wir außerplanmäßig (wegen enormen Ansturm) NICHT auf der 20er-Jahre Party mit allerlei Swing und sw-Filmen waren, sondern auf einer Latin Party... unsere Outfits waren in diesem Rahmen absolut overdressed und aus der Zeit gefallen (die kuriosen Blicke "normaler" Partygänger waren uns gewiss), wir hatten dennoch unser höchstes Vergnügen!

Es dürfte weiter aber nicht wundern, dass mir nach diesem Power-Werktags-Wochenende ein faules Im-Bett-Liegen gerade recht kam, und so gab es Jogurt, Schokolade, Kekse und Obst bis zum Abwinken (seeehr ausgewogen, ich weiß xD). Sonntagabend hatte ich dann irgendwann die Nase bzw. den Magen voll, sodass ich mich kurze Zeit später in der Küche wiederfand: 

Zwiebelbrot


Sehr simpel und für DEN Arbeits- und Zeitaufwand mehr als zufriedenstellend:

2 Tassen Mehl
1 Tasse Milch
1 Prise Salz
1 Pck Backpulver
100-200g Röstzwiebeln
und nach Belieben: ein paar Nelken, etwas Anis, Muskatnuss, Oregano, Knoblauchpulver, etc. etc.
mit einer Gabel in einer Schüssel vermengen und kräftig mit den bemehlten Händen durchkneten.
Anschließend in einer bemehlten Backform zu einem kleinen Laib formen und bei 180°C 20-25min backen.

Die angegebene Menge sättigt 1-2 Personen (je nach bevorzugtem Konsumverhalten).

Schönen Start in die Woche!
Neary



Gerade gab es bei mir einen Mittwochs-Festschmaus: Mit den Feiertagen und dem Besuch meiner Eltern in meiner Wohnung kam neben einem Beistelltisch, Spiegel und Schreibtischsessel auch (endlich) ein kleiner Mini-Backofen ins Haus =D Nun kann die Neary wieder backen und Aufläufe und Pizza & Co machen, was der arme Kerl hergibt... xD
Nachdem ich ihn bereits gestern schon erfolgreich an einem "Käse aus dem Ofen"-Raclette-Fondue-Teil (diese runden Holzschachteln mit Camembert o.ä., die man im Ofen bäckt und in die man anschließend Brotstücke tunken kann) testen konnte, verfiel ich im Laufe des heutigen Tages in eine derartige Kochlaune, die mich aus dem Bett holte (ich war heute und die letzten Tage erkältet) und in den nächsten Supermarkt jagte. (Es mag vielleicht auch ein wenig an den Dutzend Kochsendungen im Fernsehen, die ich vormittags geschaut habe, liegen...)
Nach dem Beutezug ging es dann gleich an`s Eingemachte:
Gefüllte Paprikaschoten mit Hackfleisch und Reis an Tomatensoße


Man nehme
3 Paprikaschoten
~200g Hackfleisch
2 Eier
Schafskäse
~370g passierte etc. Tomaten aus der Dose
2 Knoblauchzehen
2 (rote) Zwiebeln
1 EL Brühpulver
Salz, Pfeffer, Zucker
Öl, bzw. Butter
Reis

2 Paprikaschoten waschen, den Stunk ausschneiden und die "Innereien" entfernen; den "Deckel" aufheben.
Hackfleisch mit den Eiern vermengen. 
Etwas salzen und pfeffern.
Den Schafkäse würfeln und zum Ei-Hack-Mix geben.
Nun das Hack-Ei-Käse-Gemisch in die Paprikaschoten füllen, mit dem Deckel bestücken und beiseite stellen.

Für die Tomatensoße die Zwiebeln schälen, kleinschneiden und in einer Pfanne dünsten.
Geschälte und ebenfalls kleingeschnittene Knoblauchzehen dazugeben.
Die übrige Paprikaschote waschen, entkernen, in Würfel schneiden und ebenfalls mitanbraten.
Die Dosentomaten dazugießen.
Den Pfanneninhalt mit 1 EL Brühpulver - in etwas warmen Wasser aufgelöst- würzen.
Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

 Die Tomatensoße in eine ausreichend hohe Auflaufform gießen und die gefüllten Schoten darin drapieren. Auf der mittleren Schiene des Backofens bei ca. 180°C 25min garen.

In der Zwischenzeit den Reis kochen.

Die Paprikaschoten auf einem Reishaufen anrichten und mit der Soße garnieren.
Voilá! 

Das Rezept ist ausreichend um zwei hungrige Münder zu stopfen...
Guten Appetit und einen schönen Abend :)
Neary

Erster November-Post! Ich hoffe, ihr habt die Feiertage mindestens genauso gut überstanden wie ich... Heute war bei mir lediglich Filmeschauen, Musikhören, Abwasch und Aufräumen auf dem Plan, doch bevor sich Allerheiligen dem Ende neigt, möchte ich noch kurz zwei kleine schnelle Schleckermäulchen-DIYs loswerden:

Arme Ritter mit karamellisierten Äpfeln




Für eine Portion "Arme Ritter" etwas Milch, Zucker, 1 Ei und eine Prise Salz in einer Schüssel mischen, 1/4 - 1/2 Brotlaib in Scheiben schneiden und in der Eiermilch einweichen. Mit Butter in einer Pfanne von beiden Seiten gleichmäßig anbraten und mit Zimt und Zucker nach Belieben servieren.

Ich hatte in meinem fast leeren Kühlschrank auch noch einen Apfel übrig; dieser wurde geschält, entkernt, klein geschnitten und mit Butter und Zucker karamellisiert.  Mit dieser Obstkomponente avanciert das relativ unkomplizierte Essen zu einem Festschmaus :)


Kokos-Milchreis




4 Portionen Kokos-Milchreis gelingen mit folgendem Rezept...
Ich würde aber etwas weniger Zucker und stattdessen 2 Päckchen Vanillezucker verwenden, da es sonst gar zu süß wird (vor allem, wenn man wie ich bei Milchreis grundsätzlich nicht auf ein Zimt-Zucker-Topping verzichten kann xD)


Vielleicht konnte ich Euch inspirieren, jedenfalls sind solch mundige Vollkost-Naschereien für einen kleinen Studenten an faulen Tagen wie diesen genau das Richtige.
Schönen Feierabend!
Neary
Über zwei Wochen sind vergangen seit ich alleine in meinem 22qm-Appartment einsam dahinvegetiere meinen höchst abwechslungsreichen Alltag bestreite. Die ersten Tage (ohne Messbecher, ohne Kochmesser) zelebrierte ich mit verdünnisierter Tomatensoße aber Spagetthi al dente und ebenso flüssigen Milch"reis"... Nachdem dieses kulinarische Tief überwunden war, keimten neue sinnliche Genüsse auf. Für eine Person zu kochen (ohne tagelang von denselben Vorräten zehren zu müssen) ist schwer, aber machbar. Da es tatsächlich kein allzu großes Vergnügen bereitet, sich in dem dunklen engen Flur vor eine kleine Kochplatte und minimalster Arbeitsplatte zu stellen und kleine Gerichte zu kredenzen, lautet die Parole: Schnell - Einfach - Ökonomisch. Ökonomisch deshalb, weil nach dem Gourmetkochen abgespült werden muss, per Hand, da sollte man in Tellern denken und nur so viele bekleckern wie nötig; das ist das eine. Das andere betrifft das Etat, welches neben obligatorischem Weggehen (mit den Profs) nicht zu sehr gebeutelt werden sollte.

An heutigem Tage daher zwei einfache Kohlrabigerichte mit Gelinggarantie:


Kohlrabigemüse an Bohnen-Burgern
Einen Kohlrabi schälen und in mundgerechte Happen schneiden.
In einem Topf Butter zerlassen, etwas Zucker hinzugeben, leicht karamellisieren lassen und die Kohlrabistücke dazugeben.
Unter ständigem "Rühren" sicherstellen, dass alle Stückchen einigermaßen gleichmäßig angebraten werden.
Gleichzeitig 1-2 gestrichene Esslöffel Brühpulver dazumischen.
Nach einiger Zeit dann mit einem Schuss Milch oder Sahne aufgießen und kurz weiterköcheln lassen.
Je nach Bissfestigkeit die Herdplatte herunterschalten, sodass der Kohlrabi nach ca. 10-minütiger Zubereitungszeit serviert werden kann.
Das leicht bekömmliche Kohlrabigemüse schmeckt pur als kleiner vegetarischer Snack am Abend oder aber auch zu den bereits bekannten Bohnen-Burgern als vollwertiges Mittagessen.



Kohlrabischnitzel
Einen Kohlrabi schälen und in etwa 0,5-1cm dünne Scheiben schneiden.
Die Panade vorbereiten; dazu in 3 kleinen Suppentellern jeweils Mehl, 1-2 aufgeschlagene Eier und Semmelbrösel geben.
Die Kohlrabischeiben schnitzelgetreu zuerst in Mehl, dann in den Eiern und zum guter Letzt in den Semmelbröseln wenden.
In einer mit (Sonnenblumen-/Raps-)Öl, Butterschmalz o.Ä. gefetteten Pfanne ausbacken. 
Optimalerweise einen weiteren Teller mit einer Lage Küchenpapier auslegen, um überschüssiges Fett an den Schnitzeln aufzusaugen.
Die Kohlrabischnitzel kommen im Geschmack an traditionellen Schnitzeln sehr nahe, der Biss ist ein etwas anderer, dennoch sind diese vegetarischen Schnitzel sehr schnell gemacht und eignen sich als vielfältige Beilage auch zu den Oldies Pommes und Ketchup.


Ein gutes Munden und einen schönen Werktagsausklang!
Neary





Gestern war -schwupps- die Sonne da, heute ist sie -schwupps (ist heute nicht der heißeste Tag des Jahres!?)- wieder wie vom Erdboden verschluckt...
Vielleicht können wir sie mit dieser süßen Kreation, einem einfachen Quark-Reis-Auflauf mit Früchten, endgültig davon überzeugen, nicht nur für einen Kurztrip zu bleiben ;)

Vorraussetzungen:
125g Butter
125g Zucker
2-3 Eier
500g Quark
200g Milchreis, ungekocht
1/4l Milch
~1TL Zitronensaft
Obst nach Belieben (z.B. 3 Äpfel)
wahlweise Vanillesoße/ Kompott/ Mus

Butter, Zucker und Eier mit einem Rührgerät schaumig rühren.
Quark, Milchreis, 1/8l Milch (die Hälfte) und Zitronensaft dazu geben.
Dann das Obst waschen, entkernen, schälen, klein schneiden... und unter die Masse heben.
Anschließend eine Auflaufform fetten und mit der Teigmasse füllen, die restlichen 1/8l Milch darüber gießen und mit Butterflocken und Zucker komplettieren.
Bei 180-200° C etwa 75min backen. Bei Bedarf (in der Gefahr des Verkokeln) die verbleibende Backzeit mit Alufolie bedecken.

Guten Appetit!
Neary




Kürzlich sah ich kurz vor dem Mittagessen die Riesenschale frischer, sehr reifer Erdbeeren auf der Küchentheke stehen und vor meinem geistigen Auge die übersinnliche Lust meinerseits und die großen Augen meiner Eltern angesichts einer süßen kleinen Nachspeise... Ungelogen - diese wahrhaft köstlichen Erdbeertörtchen sind so schnell fertig, dass man sich glatt sofort wieder an den Mixer machen würde, um noch einen Schwung Törtchen zu kredenzen.

Die Basis: Biskuitteig en miniature
1 Ei 
1 Prise Salz
~ 25g Raps-/Sonnenblumenöl 
50g Zucker
~ 25g Milch
~ 65g Mehl
~ 3/4 TL Backpulver
Butter zum Einfetten 

Das Ei trennen und das Eiweiß mit Salz zu Eischnee schlagen. Öl, Zucker und Eigelb vermengen und mit Milch zu einer lockeren Masse rühren, bestenfalls unter Einwirkung eines Handrührgerätes. Mehl und Backpulver mischen und zur Grundmasse geben. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Nun die Backförmchen fetten; hier empfehlen sich Tarteletteförmchen, aber auch Muffinformen (wie ich sie verwendet habe) eignen sich gut. Jeweils etwa 2 EL Biskuitteig in die Förmchen verteilen und bei 150° C 20min im vorgeheizten Backofen backen. Danach den Biskuit auskühlen lassen. Dieses simple, aber effektive Biskuitrezept entspringt dem Low Budget Cooking Blog [CC-BY-NC]. Danke für diese Anregung an dieser Stelle!

Das Topping: Die Vanille-Quarkcreme
500g Quark
1 Päckchen Vanillezucker
4 EL Vanillepuddingpulver
nach Belieben:
Zitronen-/Orangenschalen
Zitronensaft
Cream of Coconut

Für die vanillige Quarkcreme Quark nach Geschmack mit den anderen Zutaten vermengen und in den Kühlschrank stellen. Ich bin versierter "Apfelkuchen mit Quark" und "Käsekuchen mit Apfel" etc.-Fan; In alle meine Quarkfüllungen gehören getrocknete, geriebene... Zitronen- oder Orangenschalen sowie ein paar Spitzer Zitronensaft für das gewisse Mehr. Cream of Coconut ist sowieso eine meiner Lieblings-("Frauen-")Cocktail-Versüßer und ist auch in der Backstube ein gern gesehener Gast. Wer an dieser Stelle kein leichtes Kokos-Aroma verträgt, möge sich mit mehr (Vanille-)Zucker behelfen...

Das i-Tüpfelchen
eine Handvoll Erdbeeren
Erdbeerkonfitüre
Schokoraspel
Puderzucker

So, nun geht es ans Eingemachte, im wahrsten Sinne des Wortes ^^ 
Im Status Optimum, d.h. wenn die Minitörtchen eine Höhe von mind. 1,5cm erreicht haben, kann man für ein extra Schmankerl den Törtchenboden der Länge nach halbieren (analog der Tortenbäckerei) und mit einem Klecks Erdbeerkonfitüre auf der unteren Hälfte für eine kleine Raffinesse sorgen. Die obere Hälfte darüber schichten und mit etwas Quarkcreme toppen. Je nach Größe der Törtchen 1/2 - 1 geviertelte Erdbeere obenauf platzieren und mit Schokoraspeln und Puderzucker garnieren.



Die angegebene Menge reicht für ein Muffinblech (12 Törtchen) und war innerhalb von 10min verzehrt ;)
Der restliche Quark und die restlichen (?) Erdbeeren kann man ferner wunderbar zu einem zweiten Dessert, einem Erdbeerquark, mit oder ohne Pürierstab, verarbeiten.


It`s Strawberry Time!
Very berry greetings ;)
Neary




Etwas, aber nicht viel, Zeit, Hungerstatus: mäßig bis gefräßig und zufällig ein paar Eier daheim?

Gut, denn für diesen enorm einfachen Paprika-Ei-Aufstrich

2 hartgekochte, gepellte und gewürfelte/ge-x-telte Eier
 weiche Butter/Magarine (ich empfehle wider aller etwaigen Diäten Butter für den volleren Geschmack)
1 gewaschene, entsamte und gewürfelte Paprika
je nach Geschmack ~2 TL Tomatenmark
etwas Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und
geschnittene Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum)

in einer Schüssel mischen und zu 2 mittelgroßen Semmeln oder 3 kleinen Laugenstangen reichen. Die Menge wurde an zwei mäßig essenden im Durchschnitt 1,69 m großen Probanden weiblichen Geschlechts ausreichend, hinreichend und erfolgreich erprobt... Alle Angaben ohne Gewähr xD



Lasst es Euch schmecken!
Neary
Zugegeben, die erste Taekwondo-Trainingsstunde nach abiturbedingter Auszeit war schon etwas... puuh... das Vorhaben, nach den letzten schriftlichen Abiprüfungen (Mathe!) mithilfe meines velomobilen Lieblingsfortbewegungsmittels auf Langstrecken, einem gediegenem Augsburger Megarad (ein superbequemes Liegezweirad mit genialer Bergab-Chassis und grandioser Aussicht *träum*), bikinifit zu werden, ist nach einem kleinen Crash genauso flöten gegangen wie die Spannung des kürzlich angelaufenen Märchenfilms...   *räusper*
Gut, dass wenigstens das Mittagessen nicht mehr schwerfällig im Magen lag:


Es gab Veggie-Burger nach Galileo-Art und hausgemachten Kartoffelsalat.

Für die Burger lediglich Kidneybohnen mit der Gabel zerstampfen, eine kleine Zwiebel würfeln und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, nach Belieben auch mit Knoblauchpulver. Anschließend so viele Haferflocken beimengen, bis man einen geschmeidigen, etwas festeren Teig hat. Zu kleine (wirklich nicht zu groß, sie fallen sonst beim Braten auseinander) Burger formen und auf dem Grill oder in der Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Der Kartoffelsalat besteht ganz einfach aus frischen Kartoffeln, Gurken, einer Zwiebel, Rapsöl, Apfelessig und Brühe. Das Ganze wurde noch mit etwas Zucker und Schnittlauch abgeschmeckt.

Es wird in Zukunft definitiv öfter Bohnenburger [eine Dose Bohnen reicht für 8-10 Burger] geben, da sie echt lecker waren. Das mit dem Braten muss ich noch perfektionieren, aber für`s Erste wirklich eine gelungene leichte Mahlzeit.

Was kommt denn bei Euch auf den Tisch, wenn`s was Leichtes sein soll?
Bin gespannt auf Eure Vorschläge ;)
Neary

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ÜBER MICH

Ich bin Neary, Irgendwas-mit-Medien-Macherin, designaffiner Tonmensch und leicht begeisterungsfähig. Meine Interessen reichen von nachhaltigem Konsum über Wortspiele, mehrstöckige Torten, Animadok-Filme und SFX Masken. Viel Freude mit meinem Themen-Potpourri! Schön, dass Du hier bist :)

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